Akupunktur

Herkunft und Geschichte:
Die Akupunktur wurzelt in dem 2000 Jahre alten Erfahrungsschatz chinesischer Ärzte. Erstmalig wurden in dem berühmten Buch  „Des Gelben Kaisers Lehrbuch der Inneren Medizin“ (ca. 300 v. Chr.) die Weisheiten dieser Heilkunst dokumentiert. Heute bereichert die Akupunktur über alle grenzen hinweg die Heilungsmöglichkeiten auch der westlichen Medizin.

Akupunktur heute:
Akupunkturexperten und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehlen die Akupunkturtherapie bei über 40 Krankheiten. In der Schmerztherapie und für die Heilung chronischer Krankheiten ist die Akupunktur heute unverzichtbar.

Vorteile der Akupunktur:
Die Akupunktur ist bei sachgemäßer  Anwendung praktisch nebenwirkungsfrei.  Eine besonders schmerzarme und schonende Therapie ermöglichen speziell geschliffene Akupunktur-Einmal-Nadeln. Die Übertragung von Krankheiten ist hierdurch ausgeschlossen.

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Nach Empfehlungen der WHO
und der Forschungsgruppe Akupunktur
hilft Akupunktur bei:

› Allergien (Heuschnupfen)
› Asthma und Bronchitis
› Magen- und Darmerkrankungen
› Blasenentzündung
› Diverse Hauterkrankungen
› Schulter-Arm-Syndrom
› Nackenschmerz, -steife
› Chronischer Kreuzschmerz, Ischialgie
› Arthroseschmerz
› Tennis- und Golferarm
› Migräne
› Trigeminusneutralgie
› Hals-, Nasen-, Ohrenerkrankungen
› Augenerkrankungen
› Menstruationsbeschwerden
› Sanfter Geburt
› Schlafstörungen
› Gleichgewichtsstörungen

Wirkungsweise und Heilung:

Deutschlandweite Modellvorhaben dienen der wissenschaftlichen Erforschung der Akupunktur. Forschungsergebnisse zeigen ihre Wirksamkeit. Nach neuesten Erkenntnissen fördert die Akupunktur über immunologische Mechanismen (Zytokine, Wachstumsfaktoren) die Regeneration geschädigter Gewebe.

Schmerzlinderung:

Die feinen Akupunkturreize hemmen bereits im Rückenmark die Weiterleitung des Schmerzreizes zum Gehirn. Gehirnzentren produzieren nach der Akupunkturbehandlung psychisch ausgleichende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Hormone (Endorphine, Dynorphin, Enkephalin, ACTH u.a.).

Dauer und Art der Behandlung:

Eine Akupunktursitzung dauert in der Regel 30 Minuten. Eine Behandlungsserie umfasst zwischen 6 und 20 Sitzungen. Neben dem reinen Setzen der nadeln ist häufig eine chinesische Diagnostik erforderlich. Zugleich wird häufig die chinesische Moxatherapie (Wärmebehandlung) oder eine Schröpfglastherapie eingesetzt. Eine Sonderform ist die Ohrakupunktur.

Behandlungskosten, Erstattung:

Private Versicherer übernehmen die Akupunktur bei Schmerzerkrankungen nach der Gebührenordnung (GOÄ). Die gesetzliche Krankenkassen erstatten die Kosten für untere Rückenschmerzen (Lendenwirbelsäule) und Arthrose der Knie.

Das können Sie selbst zum Erfolg der Behandlung beitragen:

Achten Sie darauf, dass Sie bei der Behandlung entspannt liegen oder sitzen. Lenken Sie sich während der Behandlung nicht ab. Nehmen Sie das typische De-Qi-Gefühl der Akupunktur (Wärme und leichter Druck) wahr. So gelingt es Ihnen, den durch die Akupunktur angeregten Energiefluss in Ihrem Körper zu spüren. Auch wenn Sie nach einer Behandlung plötzlich beschwerdefrei sein sollten, – schonen Sie sich noch. Während und nach einer Akupunkturbehandlung heilt Ihr Körper – gönnen Sie ihm hierfür Zeit und Ruhe!